Grunderwerbsteuer
Beim Kauf einer Immobilie in Kroatien fällt eine Grunderwerbsteuer von 3% des Kaufpreises an. Diese Steuer muss einmalig nach dem Erwerb gezahlt werden und ist eines der wichtigsten Nebenkosten, die Sie einkalkulieren sollten.
Beispielsweise beträgt die Steuer bei einem Kaufpreis von 200.000 Euro etwa 6.000 Euro.
Notar- und Gerichtskosten
Für die notarielle Beurkundung des Kaufvertrags sowie den Grundbucheintrag entstehen weitere Kosten, die ungefähr 1,5% des Kaufpreises ausmachen. Dies inkludiert auch mögliche Übersetzungskosten, falls Dokumente in einer anderen Sprache vorliegen.
Bei einem Kaufpreis von 200.000 Euro summieren sich diese Kosten also auf ungefähr 3.000 Euro.
Maklerprovision
Wenn Sie über einen Makler kaufen, kommen etwa 3% Provision plus 25% Mehrwertsteuer auf den Kaufpreis hinzu. Das ergibt insgesamt rund 3,75%.
Bei einem Objekt von 200.000 Euro wären das somit etwa 7.500 Euro an Maklergebühren. Es lohnt sich, die Maklerprovision frühzeitig zu klären.
Anwaltskosten
Die Einschaltung eines Rechtsanwalts ist optional, aber oft empfehlenswert, um den Vertrag rechtlich prüfen zu lassen. Dafür sollten Sie mit Kosten von etwa 1-2% des Kaufpreises rechnen.
Bei 200.000 Euro Kaufpreis entspräche dies 2.000 bis 4.000 Euro.
Sonstige Nebenkosten
Neben den genannten Kosten können noch Gebühren für Dolmetscher, Dokumentübersetzungen und die Beschaffung der OIB-Nummer (persönliche Identifikationsnummer für steuerliche Zwecke) anfallen. Diese Kosten sind variabel, aber in der Regel eher gering.
Kaufnebenkosten gesamt
Insgesamt sollte man bei einem Immobilienkauf in Kroatien mit Kaufnebenkosten von etwa 5-8% des Kaufpreises rechnen. Das ist im Vergleich zu Deutschland meist deutlich günstiger.
So bleiben mehr Mittel für die Renovierung oder Einrichtung Ihres neuen Zuhauses frei. 😊