Immobilienmarkt 2026 Friaul-Julisch Venetien
Durchschnittspreis: ~2.050 €/m², Stabilität auf ein Jahr (+0,6 %)
Der Markt bleibt ruhig und übersichtlich. Die Preise halten sich um die 2.050 €/m², mit einer leichten jährlichen Steigerung von etwa +0,6 %.
- Städte und Dörfer behalten eine konstante Dynamik ohne Überhitzung bei.
- Verhandlungen sind weiterhin möglich, insbesondere bei renovierungsbedürftigen Immobilien.
- Renovierte Wohnungen im Stadtzentrum werden schneller verkauft.
Deutliche Unterschiede zwischen Triest (2.400 €/m²) und Gorizia (1.600 €/m²)
Die Unterschiede innerhalb der Region sind deutlich, was es ermöglicht, das Budget an das Projekt anzupassen.
- Triest: etwa 2.400 €/m², gestützt durch Beschäftigung, Universität und Hafen.
- Gorizia: etwa 1.600 €/m², erschwinglich und begehrt für den Ersterwerb.
- Udine und Pordenone: Zwischenwerte, bieten einen guten Kompromiss zwischen Preis und Lebensqualität.
Im Jahr 2026 sind Immobilien mit 60 bis 90 m² am gefragtesten, besonders in der Nähe von Dienstleistungen, Schulen und Verkehrsmitteln. 🚆
Eine Region mit ausgewogener Nachfrage
Wenig Spekulation, von Einheimischen dominierter Markt
Der Markt wird überwiegend von lokalen Haushalten getragen, mit einem begrenzten Anteil an opportunistischen Investoren.
- Moderater Wechsel, angemessene Verkaufsfristen.
- Vorzugsweise bezugsfertige oder sehr gut gelegene Immobilien.
- Energetische Sanierung: zunehmend wichtiger, besonders in der Stadt.
Vor-Ort-Daten: Interne Auswertungen (Green Acres) für Triest, Udine, Gorizia und Pordenone bestätigen, dass keine Mehrheit an ausländischen Käufern besteht, was den vorherrschenden lokalen Erwerb und das Ausbleiben starker Spekulation erklärt.
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für ausländische Käufer
Für Käufer aus Frankreich, Österreich, Deutschland oder Slowenien bietet die Region ein ausgezeichnetes Verhältnis von Budget zu Komfort.
- Moderate Lebenshaltungskosten, solide Infrastruktur, Natur (Meer und Berge) in Reichweite.
- Steuerliche Rahmenbedingungen und Erwerbsnebenkosten entsprechen dem italienischen Durchschnitt.
- Transparenter Markt, ideal für Kapitalanlage oder einen Zweitwohnsitz.
Der geringe Anteil ausländischer Käufer in mehreren lokalen Bezirken kann als Chance gesehen werden: begrenzte Konkurrenz und größere Übersichtlichkeit für Interessenten.
Fokus auf Triest und Udine
Triest: hohe Mietnachfrage, Rendite von 5 % bis 7 %
Triest vereint Universitäten, Krankenhäuser, Wissenschaftscluster und einen wachsenden Hafen. Die Nachfrage nach Mietwohnungen ist robust, auch für möblierte Objekte.
- Bezirke im Blick: Borgo Teresiano, San Giusto, Barcola entlang der Küste.
- Gefragte Typologien: 2- bis 3-Zimmer-Wohnungen von 50 bis 80 m² mit Außenfläche oder Ausblick.
- Oft beobachtete Bruttorenditen: 5 % bis 7 % bei gut gelegenen und verwalteten Immobilien.
Tipp: Auf energetisch bereits sanierte Gebäude achten, um die Kosten niedrig zu halten und Leerstand abzusichern.
Udine: stabiler, wertsteigernder Kapitalmarkt
Udine überzeugt mit Lebensqualität und Stabilität. Es handelt sich um einen « soliden Kapitalmarkt ».
- Starke familiäre Nachfrage, gute Schulen und Dienstleistungen.
- Vorhersehbarer Wiederverkaufswert, geringe Volatilität.
- Interesse an Stadthäusern und Wohnungen mit Terrasse.
Küstenzonen von Grado und Lignano Sabbiadoro
Zunehmende Nachfrage nach Zweitwohnsitzen und Badetourismus
Die Küste verzeichnet wachsende Nachfrage nach Zweitwohnsitzen, unterstützt durch starken Sommertourismus und angenehmes Klima.
- Starke Saisonalität, aber gute Auslastung von April bis Oktober.
- Kleinere Flächen in Strandnähe sind sehr begehrt.
- Unterscheidungsmerkmal: familiäres Ambiente und geschützte Natur. 🌊
Mäßige Preise im Vergleich zur benachbarten Venetien
Grado und Lignano bleiben oft unter den bekannten Badeorten Venetiens.
- Relativer Abschlag gegenüber der venezianischen Küste bei vergleichbarer Lage.
- Weniger spekulativer Druck, mehr Auswahl für mittlere Budgets.
- Interessantes Potenzial für saisonale Vermietung, insbesondere bei renovierten Immobilien.
Preisausblick Friaul-Julisch Venetien
Weiterhin langsames, aber stabiles Wachstum
Der übergeordnete Trend bleibt ein moderates Wachstum, gestützt durch Beschäftigung, Infrastruktur und demografische Stabilität.
- Zu erwartendes Preiswachstum: langsam, beständig, ohne Überhitzung.
- Bonus für Qualität: Lage, Energieeffizienz, gepflegte Wohnanlagen.
- Hauptrisiko: wachsende Unterschiede zwischen renovierten und renovierungsbedürftigen Objekten.
Auswirkungen des Hafens von Triest auf die künftige Wertentwicklung
Die logistische und maritime Entwicklung von Triest unterstützt die Attraktivität der Stadt und der gesamten Metropolregion.
- Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze und erhöhte Nachfrage nach Mietwohnungen.
- Zunehmender Wohnraumbedarf für Studierende, Fach- und Führungskräfte.
- Stadtteile in Nähe von Verkehrsachsen mit Potenzial für überdurchschnittliche Wertentwicklung.
Praktischer Tipp: Immobilien in der Nähe von Arbeitsplätzen, mit guter Anbindung und solider Energieausstattung bevorzugen. Das sichert den Wiederverkauf auf Sicht von 5 bis 10 Jahren. ✅